Einsatz - Update 11.06.2013 - Hochwasser in Aschach

Dienstag, 11. Juni 2013

Die Feuerwehr Aschach wurde am 02. Juni 2013 um 03:29 Uhr zum Hochwassereinsatz alarmiert. Seit den Nachtstunden sind somit rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz um Sicherungsarbeiten durchzuführen. Bisher wurden rund 15 Tonnen Sand in Sandsäcke abgefüllt. Diese Sandsäcke werden in Kombination mit Holzbarrieren verwendet um die Gebäude vor Hochwasserschäden zu schützen. Aktuell ist der Ortskern und die Brandstädter Landesstraße überflutet und daher für den Verkehr gesperrt. Wann sich die Situation entspannen wird kann derzeit noch nicht gesagt werden.


Update 03.06.2013 04:00

In den letzten Stunden wurden von den Einsatzkräften der FF Aschach/Donau und zahlreichen freiwilligen Helfern die Sicherungsmaßnahmen fortgesetzt. Bisher wurden in Summe 45 Tonnen Sand in mehrere tausend Sandsäcke abgefüllt und diese zur Sicherung an gefährdenden Stellen ausgelegt.
Der Pegel der hochwasserführenden Donau ist in den letzten Stunden weiter gestiegen und daher ist das Ortszentrum von Aschach derzeit nur mit Feuerwehrzillen zu erreichen.


Update 03.06.2013 10:00 Uhr

Da der Wasserpegel der Donau wieder gestiegen ist wurden mit Feuerwehrzillen weitere Sandsäcke an die Betroffenen ausgegeben. Insgesamt wurden nun bereits 66 Tonnen Sand in Aschach verarbeitet. Mittlerweile werden die Aschacher Einsatzkräfte von Feuerwehrmännern aus Haizing tatkräftig unterstützt.
Ein weiterer Schwerpunk der Tätigkeiten am Vormittag war die Rettung der Statue „Nepomuk“. Diese ist neben dem Treppelweg aufgestellt und wurde durch das Hochwasser unterspült. Dadurch drohte die Statue umzustürzen. Mit einem Kran konnte die Statue in einer aufwändigen Rettungsaktion vor der Zerstörung gerettet werden.


Update 03.06.2013 16:30 Uhr

In den letzten Stunden ist der Donaupegel in Aschach kontinuierlich weiter gestiegen. Die Einsatzkräfte der eingesetzten Feuerwehren können derzeit nur weiter Sandsäcke füllen und gemeinsam mit Tauchpumpen versuchen die Schäden zu minimieren.
Bis jetzt wurden bereits rund 5000 Sandsäcke mit mehr als 80 Tonnen Sand gefüllt. Eine Besserung der Lage ist noch nicht in Sicht.


Update 04.06.2013 12:00 Uhr

In den Nachtstunden wurde in Aschach der Scheitelpunkt des Donaupegels erreicht. Von den Einsatzkräften wurden die Sicherungsarbeiten fortgesetzt. Das Feuerwehrhaus in Aschach wurde in den Abendstunden ebenfalls überflutet. Mittlerweile beginnen in Aschach die ersten Aufräumarbeiten.


Update 04.06.2013 20:30 Uhr

Im Laufe des Tages ging das Hochwasser in Aschach langsam zurück und die Einsatzkräfte und freiwillige Helfer konnten mit den ersten Aufräumarbeiten beginnen. So wurden nicht mehr benötigte Sandsäcke entfernt, Keller ausgepumpt und die ersten Straßen und Häuser vom Schlamm befreit. Morgen werden die Aufräumarbeiten in Aschach fortgesetzt.


Update 05.06.2013 17:30 Uhr

Seit heute morgen sind in Aschach Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Bundesheeres und freiwillige Helfer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Dazu wird unter anderem schweres Gerät eingesetzt, um die Schlammmassen zu beseitigen.
Der Bezirksabfallverband Eferding weist darauf hin, dass Fleischabfälle in die Tierkörperverwertung-Container im Altstoffsammelzentrum in Hartkirchen zu entsorgen sind.


Abschlussbericht 11.06.2013

Am Sonntag den 9. Juni 2013 konnte die FF Aschach nach der Grobreinigung des eingesetzten Gerätes den Hochwassereinsatz abschließen.
Insgesamt waren von der FF Aschach in den letzten 7 Tagen pro Tag ca. 60 Mann im Einsatz um Schäden durch das Hochwasser bestmöglich zu verhindern. Das ergibt eine Einsatzdauer von rund 10 000 Stunden. In Summe wurden über 6000 Sandsäcke gefüllt und sechs Personen Fluten gerettet. Ebenfalls vor dem Hochwasser gerettet wurde die Statue des „Hl. Nepomuk“.
Unterstützt wurden die Aschacher Einsatzkräfte von der FF Haizing, der FF Hartkirchen, der FF Sankt Marienkirchen, der FF Scharten und der FF Hilkering-Hachlham. Weiters wurden die Aufräumarbeiten von der 3. Gardekompanie aus Wien und einer Miliz-Einheit aus Freistadt unterstützt. Ebenfalls im Einsatz in Aschach war die F&B-Einheit aus Steyr-Land und zahlreiche Baumaschinen und Traktoren aus der Umgebung.
Abschließend möchten wir uns noch bei den vielen freiwilligen Helfern und für die zahlreichen Kuchen und Lebensmittelspenden bedanken. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Firmen die ihre Mitarbeiter für den Feuerwehreinsatz freigestellt und Gerät zur Verfügung gestellt haben.