Einsatz - Überflutungen im ganzen Ortsgebiet nach heftigem Gewitter
Noch während der schlimmsten Phase des Unwetters rückten die ersten Fahrzeuge unserer Wehr aus, um Hilfe zu leisten so gut es ging. Aber erst nach abklingen der gröbsten Regenfälle konnten wir mit einer Evaluierung der Schäden und der Beseitigung dieser angefangen. Die Freiwillige Feuerwehr Aschach war mit den Fahrzeugen TLF 1, TLF 2, LFB-A, LAST und Kommando im Einsatz, weiters wurden ein Radlader der Firma Greenpower und das Lastenfahrzeug des Gemeinde-Bauhofes (Ford-Transit mit Ladefläche) zum Einsatz gebracht. Bis zu 30 Mann arbeiteten bis spät in die Nacht bzw. bis zum frühen Morgen um die Auswirkungen der Katastrophen in Grenzen zu halten. Es wurden diverse Keller ausgepumpt, Strassen und Wege von Bäumen und Geröllmassen befreit und bereits mit der Säuberung begonnen. Unterstützung bekamen wir von den Feuerwehren Haizing, Hilkering-Hachlham und Eferding. Das Öleinsatzfahrzeug der Feuerwehr Eferding wurde angefordert um die Gefahr, die von aufgeschwommenen Öltanks ausgeht, schnell unterbinden zu können. Gegen 3.00 Uhr wurden die Arbeiten bis zum nächsten Tag eingestellt.
Auch die Aschacher Gewerbebetriebe war teilweise schwer von der Katastrophe betroffen, allen voran ein Fruchtimportbetrieb, bei dem ein Teil des Flachdaches einer Verarbeitungshalle durch die Regenlast eingedrückt wurde.
Samstag, der 8. Juli 2006 wurde großteils mit Aufräumungsarbeiten zugebracht. Das Ortsgebiet wurde von Schlamm und Geröll befreit, weitere Keller ausgepumpt bzw. mit dem „Wassersauger“ gründlich trocken gelegt und Hilfestellung beim Ausräumen von beschädigtem Hab und Gut geleistet. Auch hier waren wieder alle Fahrzeuge unserer Wehr sowie der Radlader im Einsatz, Unterstützung fanden wir bei der Feuerwehr Hartkirchen und den Mitarbeiter des Bauhofes. Unsere Wehr selbst stellte 23 Mann. Die Arbeiten dauerten von 6.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Danach wurde das eingesetzte Gerät gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt
Abschließend bleibt zu bemerken, dass ein solches Unwetter die Belastbarkeit von Mensch und Material auf eine harte Probe stellt. Ohne die Mithilfe von der Aschacher Bürgerinnen und Bürger und die sehr gut funktionierende Nachbarschaftshilfe, wären wir als Feuerwehr mit einem solchen Elementarereignis trotz gutem Ausrüstungs- und Mannschaftsstand überfordert gewesen.
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