Einsatz - Auto in Donau gestürzt

Donnerstag, 5. Juni 2014
Aus bislang unbekannter Ursache stürzte am 5. Juni 2014 ein junger Mann mit seinem Auto in Aschach in die Donau. Der Mann fuhr gegen 06:15 Uhr mit seinem Fahrzeug von Feldkirchen kommend in Richtung Eferding. Bei der Kreuzung mit der Brandstätter Bezirksstraße fuhr er aus bisher ungekannter Ursache gerade aus, geriet mit seinem Fahrzeug auf die Uferböschung und schlitterte in die Donau.

Andere Autolenker beobachteten und wollten dem Unfalllenker zu Hilfe kommen. Obwohl die beiden Helfer noch die Seitenscheiben des Fahrzeuges einschlagen konnten, schafften sie es nicht mehr den Fahrer aus dem Auto zu retten. Das Fahrzeug wurde unter ein ankerndes Schiff gezogen und versank binnen weniger Sekunden.

Feuerwehrtaucher aus Aschach und Alkoven waren rasch am Einsatzort und konnten das Unfallwrack nach knapp einer halben Stunde lokalisieren und sichern. Aufgrund der starken Strömung und der schlechten Sicht in der Donau gestaltete sich die Suche und Bergung für die Einsatzkräfte äußerst schwierig. Mit dem Kranwagen Alkoven konnte schließlich das Auto aus der Donau geborgen werden. Der Lenker befand sich nicht mehr im Fahrzeug.

Deshalb wurde die Donau auf einer Länge von ca. 2 Kilometern flussabwärts von mehr als 30 Feuerwehrtauchern aus Aschach, St. Peter, Eferding, Alkoven, BTF Voest, BTF Linz AG, St. Georgen an der Gusen, Niederranna, Plöcking, St. Martin und der Berufsfeuerwehr Linz, abgesucht. Leider verlief diese großangelegte Suchaktion nach dem vermissten Autofahrer negativ. Dank der professionellen Einsatzleitung durch den stellvertretenden Kommandanten der FF Aschach an der Donau,  HBI Moser Andreas, verlief dieser schwierige Einsatz ohne Zwischenfälle und alle Einsatzkräfte kehrten wieder gesund zurück.